Freitag, 6. September 2013

Apfel Apfelbaum Apfelmus

Es ist mal wieder soweit: Die Apfelsaison beginnt.







Nun zum Apfelmus:

Als erstes reifen immer die so genannten Augustäpfel. In diesem Jahr sind sie spät dran – ja der Frühling kam ja auch später als gewöhnlich.
Hier handelt es sich um die Sorte Transparente Blanche ein Weißer Klarapfel.




Dies ist der hellste Apfel den ich je gesehen habe und sein Mus ist das beste Apfelmus was ich je gegessen habe.



Nach der Ernte geht es dann an Apfelmuskochen.


Mein Apfelmussieb 


Die größte Schüssel die ich finden konnte


Meine großen gesammelten Gläser kommen zum Einsatz. 


Erst gewaschen, dann getrocknet.



Oh je, das sieht nach gaaanz viel Arbeit aus!



Also ran an die Arbeit.
Die Äpfel werden gewaschen und geviertelt, das Kerngehäuse bleibt, ich scheide nur den Blütenteil weg und ziehe den Stiel ab.


Alles auf den Herd und mit ca. einem halbem Liter Wasser 15 min gekocht.



Die ersten 5-10 min volle Wärme (bei mir Stufe 9), dann muss man reduzieren, (bei mir so 7-6) sonst spritzt es die letzten 5 min bei schwacher Wärme (bei mir 3) sonst brennt es evtl. an. Dann lasse ich es immer noch so 1-2 min auf der heißen Platte stehen.


Manchmal stuke ich mit einem Löffel die oberen Apfelstücke nach halber Kochzeit in das Wasser ein. Muss aber sehr vorsichtig gemacht werden, da das Mus sonst an den Topfgrund gelangt und dadurch leicht anbrennen kann.



So, fertig und nun alles in das Passiersieb. Nach 1-2 min ist es durch im Sieb bleiben nur noch Schalen und Kerne zurück. Für meine Begriffe die einfachste Methode des Apfelmusbereitens.



Klar kann man die Kerne auch vorher herausschneiden und dann den Pürierstab hineinhalten – ich finde aber es schmeckt auf meine Art besser.



Nun aber schnell das noch kochend heiße Mus in die Gläser bringen.
Dazu stelle ich sie in ein kaltes Fußbad. Hat den Vorteil das die Gläser nicht springen wenn so heiße Masse eingefüllt wird und man kann sich gleich die Hände kühlen nach dem Zuschrauben.


Vor dem Verschließen darauf achten das der obere Glasrand und das Gewinde nicht mit Mus-Klecksen versehen ist, da es sonst nicht richtig abgedichtet ist. Ich nehme dazu ein Küchenpapier.

Durch das heiße Abfüllen und sofortige Verschließen entsteht ein Vakuum im Glas man hört es so nach und nach geben die Gläser ein „Plock“ Geräusch von sich. Wenn sie dann so in Reih und Glied stehen ticke ich mit den Finger einfach auf die Deckel ein verspätetes „Plock“ sagt mir: alles OK.


Ich bin ganz stolz und habe nach ca. 3 Stunden 24 Gläser Apfelmus fertig.


Leider hat sich die Apfelmenge nur unwesentlich reduziert. Ein großer grüner Eimer (er fasst ca. 25 L) und zwei Wassereimer waren es. Jetzt stehen dort immer noch Zwei große grüne Eimer und zwei Wassereimer…..da muss ich wohl morgen noch mal ran. Erst mal in den Keller und nach weiteren Gläsern stöbern. Einiges werde ich auch einfrieren, dafür habe ich 2L fassende Eisbehälter aufbewahrt.




Nachtrag:

Die zweite Ladung ergaben nach weiteren 5 Stunden 34 kleine und 6 große Gläser dazu noch 16 Gefrierbehälter. Apfelmus lässt sich wunderbar einfrieren ich mache das schon viele Jahre. Wenn man nicht soviel Platz hat geht das auch gut in Gefrierbeuteln die werden schön flach. In den Gläsern hält sich das Mus, wenn sie richtig geschlossen sind, mehrere Jahre. Also die Deckel sind dabei das A und O, sie dürfen halt vorher beim öffnen des Glases nicht verbogen worden sein und auch innen nicht müssen sie unbeschädigt sein.






Mein altes erstes Apfelkind








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Wie schön, dass du mir schreibst, ich freue mich sehr, wirklich :-)
Ich schaffe es nicht immer gleich zu antworten. Trotzdem,
♥-lichen Dank Imke

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How nice that you write me, I am very pleased about that :-)
I just cannot always respond the same. Nevertheless,
Thanks Imke